sany0039Energetische Heilarbeit – CranioSacrale Arbeit

Mit unterstützender energetischer Heilarbeit gebe ich Raum für Möglichkeiten und Selbstheilung. Kein „Tun“, sondern ein „Geschehen“ lassen.

„Manchmal muss erst Heilenergie fließen, einfach so, ohne Erwartungen und ohne sichtbaren Erfolg, damit etwas heilen und sich verändern kann.“

Das habe ich von einer wundervollen Wegbegleiterin gelernt.

Während meiner eigenen körperlichen Heilung und in der Arbeit mit den Pferden, gerade auch bei traumatisierten Pferden, konnte ich erfahren, wie wahr es ist. Ich durfte lernen auszuhalten, dass erst mal scheinbar nichts passiert. Das war mein größtes Trainingslager. Völlige Hingabe, frei von jeglichen Erwartungen.

Heute kann ich mich diesem Prozess hingeben. Ich habe selbst erfahren, dass es im Universum eine viel größere Kraft gibt, die uns begleitet. Auf unbewusster Ebene passiert da ganz viel bei uns denkenden Menschen. Auch in meinem Fall braucht es in meinem immer mal wieder ein Pferd, das mir mit seinem Verhalten zeigt, „du hast Erwartungen an mich …“. Das Thema Erwartungen wird wohl ein lebenslanger Prozess sein.

Wenn das Pferd es möchte, arbeite ich auch über das CranioSacrale System. Hier dient als Ausgangspunkt der CranioSacrale Rhythmus. Der Schädel (Cranium) und das Kreuzbein (Sacrum) sind über den Hirn-Rückenmark-Schlauch (Duralrohr) miteinander verbunden, und dieser lässt beide in eine Wechselbeziehung treten. Die Schädelknochen machen rhythmische Bewegungen, die synchron der Bewegung des Kreuzbeins entsprechen. Hier entsteht durch gleichmäßiges Produzieren und Abfließen des Liquors (Hirn- und Rückenmarkflüssigkeit) der sog. CranioSacrale Rhythmus.

Dieser Körperrhythmus ist autonom und wirkt wie ein Pumpmechanismus. Er beeinflusst den Stoffwechsel der Organe und wirkt auf jede einzelne Körperzelle im Organismus. Es ist ebenso bekannt, dass jede Zelle im Körper ein Bewusstsein hat und alle Erfahrungen speichert. Jedes Nervenende hat eine Verbindung zum Gehirn und Rückenmark und damit auch zum CranioSacralen System. Die Strukturen tauschen ständig gegenseitig Informationen über reflektorische Bahnen aus.

Anmerkung: Dies ist keine Therapie, die energetische Heilarbeit ist von der Schulmedizin nicht anerkannt und ersetzt nicht den Tierarzt oder Tierheilpraktiker.

Nach meinem Verständnis ist der CranioSacrale Rhythmus die Verbindung zwischen Körper und Seele.

Der Körper ist von Natur aus so vorgesehen, sich selbst erhalten zu können. Die Zellen unseres Körpers haben eine Erinnerungsfähigkeit, und jeder Organismus hat einen eigenen inneren Heiler. Wirkliche Heilung kommt tief aus dem Inneren, aus dem freien Willen des Klienten, in meinem Fall auch des Pferdes. Diese Erkenntnis ist der wichtigste Ausgangspunkt in dieser Arbeit. Das kann auch zur Folge haben, dass sich ein Pferd plötzlich in seinem Verhalten verändert. Ein eben noch ganz gemütliches Pferd kann plötzlich sehr übermütig werden, galoppiert mit sich selbst um die Wette, um aufgestaute Energien loszuwerden. Es hat einen Weckruf erhalten …

Gerade bei traumatisierten Pferde gibt es leider auch Fälle, die in der aktuellen Situation keine Heilung annehmen können, das Erlebte aus einer schlimmen Vergangenheit sitzt zu tief und ist zu schmerzhaft. Wenn solche Pferde nicht artgerecht leben können und ihr Leben mit Übersprungshandlungen gestalten, haben sie nicht das Vertrauen in ihre Umgebung, hier jemals Besserung zu erfahren. Die Pferde zeigen das von deutlich bis sehr subtil. Die Menschen erkennen es aber oft nicht, weil die Pferde an ihrem Ort gute Pflege erhalten, ein gutes Reitpferd sind und ihren Job erfüllen. Solche Pferde haben sich ein Verhaltensmuster angewöhnt, mit dem sie irgendwie klarkommen.

In den letzten 35 Jahren habe ich mehrfach mit traumatisierten Pferden gearbeitet. Diese tiefe Liebe und das entgegengebrachte Vertrauen von ihnen zu erfahren, kennt keine Worte. Wenn jedoch der innere Heiler dieses Pferdes „nein“ sagt, weil die äußeren Rahmenbedingungen für das Pferd nicht geändert werden, kann ich ihm nicht helfen. Ich hätte niemals gedacht, das bei einem Pferd wirklich sagen zu müssen, bis ich 2015 vor einem Hengst stand, mit dem ich genau diese Erfahrung gemacht habe.

Es ist eine Sache, darüber zu schreiben, das Pferd seine eigene Entscheidung treffen zu lassen. Wenn ich dann danebenstehe und es fühlen kann, ist es etwas ganz anderes. Ich konnte diesem Pferd für seinen Seelenfrieden dennoch all meine Liebe und Wertschätzung entgegenbringen, mich als Mensch im Namen meiner Spezies bei ihm für den erlebten Vertrauensbruch entschuldigen, seine Schönheit sehen und ihm für seine Aufgabe, die es übernommen hat, danken. Das konnte der Hengst annehmen und strahlte eine tiefe Ruhe aus. In dieser Stille verbrachten wir eine ganze Weile.

Die Kraft des Augenblicks …

Sylvia Nourney

SANYO DIGITAL CAMERA  Heilraum für eine „Achtsame Pferd-Mensch-Begegnung“, Ganzheitliche Beratung, Energetische Heilarbeit